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fick dein mudder

Es gewinnt der Text mit dem niedrigsten Niveau: Bushido (Bu), Rapper, battelt gegen Booba (Bo), auch Rapper. Deutschland gegen Frankreich. Alle Zeilen stammen aus den Songs der Künstler.

Bu: Ich spreche aus Erfahrung mit dem Sinn aus meinem Herzen.

Bo: Halt deine Nase aus meiner Scheiße raus!

Bu: Meine Pfade sind staubig, und meine Augen tränen.

Bo: Ich still den Durst von ganz Frankreich mit meiner Pisse.

Bu: Du bist schwul und sitzt im Bad, mit Soja-Keks und Grünem Tee. Red nicht von Rap, wenn du zum Bluten nicht bereit bist.

Bo: Mit meinem Sound schick ich dich deine Mutter ficken.

Bu: Ja, wir sind kranke Schweine, ich schreib dir ne ganze Zeile, weil ich mit deinem Onkel schon seit langem deine Tante teile.

Bo: Demütigen, ausradieren, zermatschen, killen, chillen inna ersten Klasse.

Bu: Ich will mit deiner Mutter ficken, Schwuchtel, jetzt ist Krieg.

Bo: Du willst uns ankacken, machst ´n großes Ding, du scheißt für zwei, versuch´s mal ohne String.

Bu: Jetzt wird geboxt und deine Mutter hält den Arsch hin, yeah!

Bo: Ich bin in der VIP-Ecke, meine Faust ist VIP.

Bu: Ihr wollt Romantik. Ich ficke mit der Faust.

Bo: Verreck´ und leck´ auf dem Flohmarkt Schwänze.

Bu: Yeah, ich spucke Blut, weil ich Opfer wie dich beiße.

Bo: Frag Yekini, du bist tot, du bist dran, ich fick, fick, fick dich, Mann.

Bu: Yeah das Leben ist ein Arschfick!

Bushido Er ist der Alptraum deutscher Lehrer und Eltern. Aus der Hölle scheint er zu kommen und ihren Kindern mit seinen Texten Gewaltexzesse und Sexorgien in die dreizehjährigen Köpfe zu pfl anzen. Doch der Berliner Rapper wird auch von den Guten instrumentalisiert, spricht an Schulen über „Respekt“ und einen guten Abschluss. Da stören auch seine abgebrochene Schulausbildung oder U-Haft wegen Körperverletzung nicht

Booba Seine eher intellektuellen Fans beschreiben seine rätselhaften, aggressiven und metaphorischen Zeilen als „impressionistischen Rap“. Elie Yaffa, alias „Booba“, stammt aus dem Pariser Vorort Boulogne- Billancourt, hat aber seine Jugend in Detroit, USA, verbracht. Heute lässt sich der „Duke von Boulogne“ gerne in Talk-Shows blicken. Um seinen Ruf auf der Straße zu wahren, nimmt er gelegentlich Platten mit seinen Kumpels Akon, Cassie oder P. Diddy auf.

Autor: Frida Thurm
Illustration: Christoph Mayer
Translation: Tania Rabesandratana


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